Cellulite – woher kommt sie und haben wir eine Chance?

Was zu Rubens‘ Zeiten normal und sogar ansprechend war, ist heute das Schreckgespenst schlechthin – Dellen an Bauch, Po und Oberschenkeln betreffen fast alle Frauen über 20.

Traditionelles Schönheitsbild hin, übertriebener Perfektionismus und Makellosigkeitswahn her. Gehen wir dem wertfrei auf den Grund. 

Cellulite – Ausdruck ungesunden Lebensstils? Genetisch bedingt?

Erfahre hier, was dahintersteckt, warum wir Frauen davon eher betroffen sind als Männer und was wir eventuell tun könnten, um Cellulite einzuheizen 😊 

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Cellulite vermeiden ist immer die Summe aus mehreren Faktoren!

Was genau ist Cellulite und wie entsteht sie? 

Cellulite bezeichnet eine nicht-entzündliche Veränderung der kollagenen und elastischen Fasern des Bindegewebes. Also nichts Schlimmes. Aber Cellulite ist – unschön. Diese Dellen an Bauch, Po und Oberschenkeln, die wir nur allzu gut kennen, betreffen in erster Linie – Frauen. Warum ist das so?

Die Haut von Frauen muss mehr „aushalten“, Schwangerschaften zum Beispiel, und so ist unsere Dermis, also unsere Lederhaut, viel elastischer beschaffen als die der Männer. Das weibliche Hormon Östrogen tut noch sein Übriges und unterstützt die Einlagerung von Fettzellen in unserem Gewebe. Und die sind schuld an den Dellen ganz oben. 

Fettzellen sind „Senkrechtstarter“: 

In der Unterhaut haben wir Frauen mehr Fettzellen. Und die Kollagenzellen – ihr erinnert euch an meine Kollagen-Artikel – liegen im Frauengewebe parallel zueinander. Bei Männern sind diese, einem Netz gleich angeordnet, also mit horizontalen und senkrechten Verbindungen.
Wenn Fettzellen wachsen (z.B. durch Gewichtszunahme,😉), brauchen sie Platz und wollen durch diese Kollagenfasern durch – und da diese bei Frauen parallel bzw. senkrecht angeordnet sind, gelingt es ihnen bei uns besser, bis an die Oberfläche zu gelangen. Bei der Männerhaut hält deren Netzstruktur die Fettzellen schön unten im Gewebe. 

Die Cellulite tritt also dort auf, wo wir am meisten Fettdepots haben, wie zum Beispiel am Po, an den Oberschenkeln und am Bauch. Die Menge des Fettgewebes kann das Ausmaß der Cellulite schon beeinflussen, die Veranlagung dazu ist genetisch bedingt. Das heißt aber nicht, dass ich jetzt unbedingt stark von Cellulite betroffen sein muss, nur weil meine Mutter sie auch hatte. Das genetische Muster kann durchbrochen werden und Cellulite ist immer eine Summe aus mehreren Faktoren. Und ja, auch selbst sehr schlanke Frauen können Cellulite bekommen. 

Und das ist der ultimative Cellulite-Check: 

1. Zieleinlauf: Starke Cellulite erkennt ihr schon beim belastungsfreien Stehen oder Gehen; sie ist leider unübersehbar und immer da.
2. Mittelteil: Erkennt ihr bei geringer Muskelanspannung (wenn ihr zum Beispiel die Beine übereinanderschlagt) oder bei entsprechendem Lichteinfall Dellen, dann seid ihr schon auf halbem Weg.
3. Startschuss: Schiebt mit den Händen die betroffene Haut z.B. am Oberschenkel zusammen und seht ihr kleine Dellen, dann steht ihr am Anfang. Jetzt ist Handeln angesagt!  

Das sind sie, die potenziellen Hauptverursacher von Cellulite:  

ungesunde Ernährung / Übergewicht | wenige Muskeln | Rauchen | Stress | Schlafmangel 

Wenn ihr diese Faktoren schon einmal für euch abhaken könnt, dann ist schon viel gewonnen😊 Bezüglich gesunder Ernährung empfehle ich euch, definitiv eine Expertin oder einen Experten aufzusuchen, um die für euch ideale Ernährungsweise mit Nahrungsmitteln herauszufinden. Wir sind so individuell, jeder und jede hat einfach andere Bedürfnisse.  

Wichtig ist, eine ausgewogene, gesunde Ernährung:

Hier nur ein paar „Basics“ wie wenig Fett, Zucker, Salz: Dadurch lagert sich weniger Fett in der Haut ein.
Fastfood, industriell verarbeitete Gerichte, Alkohol, Süßigkeiten, … vermeiden, denn die setzen richtig an.
Möglichst frisch, regional, biologisch essen, gute Öle verwenden und Leinsamen, Nüsse, Linsen, Bohnen, Pilze, Weizenkeime, Joghurt, fetten Fisch, Kichererbsen, einbauen😊 Ihr seht schon, ihr habt es zu einem Gutteil selbst in der Hand, wie stark Cellulite euch einmal betreffen wird. 

Wie kann ich die Risikofaktoren vermeiden? 

Vorbeugen ist der beste Weg, um Cellulite in den Griff zu bekommen. Hier steht, wie ihr das tun könnt: 

„Füttert, hegt und pflegt“ euer Bindegewebe. Macht es stark, gebt ihm genügend Feuchtigkeit, versorgt es gut. Wie ihr das machen könnt, steht im Artikel: Kollagen, du raffiniertes Luder! zum Beispiel. Schaut einfach auch noch einmal dort hinein! Wenn ihr folgende Aspekte beherzigt, sieht eure Haut lange frisch und jugendlich aus. 

Und so kann’s gehen:  

Trinkt viel (vor allem Wasser und ungesüßten Kräutertee).
Ernährt euch gesund (Abonniert meinen Newsletter, dort habe ich einen super Lesetipp für einen unkomplizierten, zeitgemäßen Ernährungsstil – mit vielen Rezepten!) | Trinkt mäßig Alkohol. | Raucht nicht. | Schlaft genug. | Entspannt euch. | Vermeidet Stress. | Treibt regelmäßig Sport. | 

Verwendet unterstützend hochwertige Kosmetika. Aber bitte wirklich nur jene mit wertvollen Inhaltsstoffen. Diese Produkte unterstützen sehr gut und machen am meisten Sinn, wenn ihr sie regelmäßig anwendet. Hier könnt ihr mich jederzeit sehr gerne fragen!

Das könnt ihr tun, um Cellulite vorzubeugen: 

1. Fettzellen entstehen durch Übergewicht. Also lautet das Motto der Stunde: Bitte achtet auf euer Gewicht😊 Und baut Muskeln auf! 

Wenn ihr z.B. durch regelmäßiges Krafttraining Muskeln aufbaut, haben Fettzellen weniger Chance. Muskeln bekämpfen das Fettgewebe und halten die Dellen in der Tiefe. Muskeln sind auch gut für den Stoffwechsel und entschlacken das Bindegewebe – ihr seht, nur Vorteile! 

Ich kann euch einige kleine Übungen für zuhause empfehlen, aber idealerweise begebt ihr euch auch hier in die Hände von Expertinnen und Experten! 

Kniebeugen sind sehr effizient. | Der Ausfallschritt ebenfalls. | Und Po-Übungen sind wichtig. Schaut euch auf YouTube an, wie man die Übungen richtig ausführt. 

2. Auch Ausdauertraining wie Joggen, Walken, Fahrradfahren, Schwimmen, Yoga, Pilates, Nordic Walking, Gerätetraining im Fitnessstudio, Wandern u.v.m. regt die Fettverbrennung an. 

Die Fettzellen reduzieren sich und somit hat Orangenhaut weniger Chance, an die Oberfläche zu kommen. Es wird empfohlen, dass man mindestens 3 Einheiten pro Woche unterbringt. Diese sollten aber Spaß machen 😊 Falls ihr hier Interesse habt, habe ich für das geeignete Fitnessprogramm ebenfalls einen super Tipp für euch. Einfach mich fragen oder meinen Newsletter abonnieren.  

3. Wechselduschen

Wechselduschen durchbluten das Bindegewebe, transportieren Gewebsflüssigkeiten schneller ab, stärken das Immunsystem und regen den Kreislauf an. Wichtig ist, dass „immer alles fließt“, es dürfen keine Verstopfungen, keine Schlacken entstehen. 

4. Massage mit einer Bürste

Startet mit kreisenden Bewegungen und Strichen über die Beine, seitlich an den Oberschenkeln und dann an den Armen. Bauch und Brust zum Schluss, ein Öl verstärkt den Effekt. Damit öffnet ihr die Poren, die Durchblutung wird angeregt. Der Körper transportiert Schlacken ab und die Zellen regenerieren schneller. Bitte verwendet unbedingt Naturborsten, denn Kunstfasern sind auf Dauer nicht so gut für die Haut.  

5. So, und das Beste kommt zum Schluss:

Ich wäre nicht Beauty-Advisor, hätte ich nicht zu all diesen Tipps natürlich noch etwas im Talon, das ich euch nicht vorenthalten will:

Heizen wir Cellulite doch einfach ein! 

Ich teste seit dem Sommer Algen-Wickel mit dem Wirkstoff PeptidX mit großem Erfolg: Zirka 10 Wickel (2-3 x / Woche) mit diesem Wirkstoff und zusätzlichen Algen- und Coffeinextrakten verhindern die Neuentstehung von Orangehaut und verstärken die Fettspaltung. Die Hautelastizität wird verbessert und all das hat einen unglaublichen Effekt auf die Hautdichte. 

Der „Hot Wrap“ heizt den Problemzonen ein: 

Die Figur wird straff und schlank, weil beim Hot Wrap, einer Warmwickel-Behandlung, die Fettzellen verkleinert werden und der Fettanteil im Unterhautgewebe reduziert wird. Konzentrierte Enzyme und Biomoleküle verstärken die Stoffwechselaktivität und lassen die Hosen schnell schlottern😊 Wie es funktioniert? Die Wickel werden straff an Bauch, Hüfte und Oberschenkel gewickelt und man liegt entspannt zirka 40 Minuten, währenddessen die Fettpölsterchen reduziert werden. 

In meinem Shop habe ich euch zum Ausprobieren zu den „Winter Specials“ einige Gratis-Behandlungen mit diesen Wickeln hinzugefügt. Schaut es euch an und probiert es einfach aus.  Dort findet ihr auch das Kollagen-Lifting, die „Königsdisziplin“ mit dem Kollagen Typ II, das ganz tief in die Haut geschleust wird. Denn das Motto soll lauten: Alles fließt. Winter-Wonder-Lifting!

Ich würde mich freuen, wenn ihr mir euer Anti-Cellulite-Programm schreibt (info@wellfeel-schneider.at).

Liebe Grüße von
Sabine 

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